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Freitag, 7. November 2008

Websites von Politikern

Nachdem wir alle in den letzten Wochen die beste Internetkampagne aller Zeiten verfolgen durften, hier mal ein kleiner Vergleich zwischen den aktuell Handelnden in Deutschland und Barack Obama.

Zur Erinnerung und immer noch eine Klasse für sich: www.barackobama.com
(plus die eigenen Websites auf Facebook, MySpace, Youtube, Flickr, Twitter, ...)
Mein absolutes Highlight der Kampagne ist das personalisierbare Video unter www.moveon.org - wer das noch nicht gesehen hat: SOFORT ausprobieren!

Und nun zum Vergleich:
http://www.angela-merkel.de/
http://www.frank-walter-steinmeier.de/
http://www.guido-westerwelle.de/
http://www.reinhard-buetikofer.de/

Um es nicht unnötig in die Länge zu ziehen: Merkel & Westerwelle = eine einzige Enttäuschung. Schwaches Design, schwache Inhalte, null Überraschung, null Motivation zu garnix. Leider einfach schwach.

Ganz nettes Design und immerhin der Versuch zur Motivation, SPD-Mitglied zu werden bei Frank-Walter Steinmeier.

Und dann auf den ersten Blick auch nicht überragend, wenigstens ein kleines Highlight bei Reinhard Bütikofer. Innenminister Schäuble schaut unten rechts ins Bild mit Verweis auf die separate Website Datenschutz ist Bürgerrecht. Die ist vom Ansatz her echt gut. Natürlich gäbe es noch reichlich Ausbaumöglichkeiten und Chancen, den Leser mit reinzuholen. Aber immerhin: Hier kann man sogar online spenden (wie bei Obama).

Fazit: Hoffentlich schauen sich alle Verantwortlichen in den Parteien an, was man von einem guten Vorbild alles lernen kann. Es gibt noch viel zu tun.

Montag, 1. September 2008

Gestaltung von Interaktionselementen im Web2.0

Welche Bausteine werden für die Interaktion mit dem Nutzer im Web2.0 benutzt? Wo fängt es an und gibt es eine Entwicklung, die in absehbarer Zeit eine Richtung vorweist? Durch die Schnelllebigkeit des Mediums können diese Trends immer nur über kurze Zeiträume beurteilt werden. Die einzelnen Bausteine wollen wir in einer losen Folge in diesem Blog vorstellen. Teil 1: Registrierung.

Bevor jemand eine Aktion ausführt, steht zuvor immer die Frage nach der Motivation für diese Handlung. Es gilt die Vorteile zu kommunizieren, den Mehrwert für den User, der sich gerade registrieren möchte. Ein einfaches „Hier registrieren“ stellt vom Wording her kein großartiges Highlight da.
Die Möglichkeiten einer zielgerichteten Useransprache sind eher der Weg, der verfolgt werden sollte. Xing stellt z.B. eine persönliche Ansprache in Verbindung mit der eigenen Markpositionierung als Aufforderung für die Registrierung in den Vordergrund. Das gleiche gilt für „Lokalisten“. Hier wird das Erreichnen neuer User im Mittelpunkt der Homepage etabliert dagestellt und vermittelt eine sehr direkte persönliche Ansprache. Facebook geht dabei noch ein wenig klarer vor und kommuniziert gleich neben der Registrierung für den zukünftigen User die Vorteile. Diese werden direkt mit einer Suchfunktion verbunden, wodurch der User schon zu Beginn neugierig auf das Portal gemacht wird. Auf einen Blick wird das Registrierungsformular dargestellt und so das Klicken auf eine zusätzliche Seite vermieden.








Dabei sollte das Erheben möglichst weniger Daten hier schon aus Datenschutzgründen Prinzip sein. E-Mail-Adresse und Passwort sind dann häufig das, was zunächst eingegeben werden muss. Nach Bestätigung per E-Mail hat man häufig die Möglichkeit, das Nutzerprofil mit verschiedenen persönlichen Daten anzureichern, um für andere Nutzer (und den Website-Betreiber und seine Werbeabteilung) besser identifizierbar zu sein.








In letzter Zeit gab es aber selbst bei der bereits länger bestehenden Login-Box wieder eine Modifikation. Immer öfter taucht OpenID auf, entweder als Logo oder als Text-Link. OpenID ist ein offener Standard, der das Problem ständiger Neueingabe von Profildaten, das wiederkehrende Erfinden und Vergessen von Passworten, lösen soll. Ein zentraler Ort also, bei denen man das eigene Profil oder auch mehrere davon speichert und aktuell halten kann. Die Dienste greifen dann nur auf für sie speziell freigegebene Teile der Daten zu, der Nutzer muss sich nur noch ein Passwort merken. Das sollte dann allerdings bitte ein möglichst sicheres sein.






Yahoo erklärt die Vorteile dieser Registrierung zum Beispiel sehr anschaulich (http://openid.yahoo.com/), Google bietet beispielweise OpenID – Logins via Blogger an und für Xing ist OpenID direkt schon zur Normalität geworden und stellt die Vorteile der neuen Single-Sign-On-Lösung als Open Source Bewegung ganz klar in den Vordergrund.

Sonntag, 13. Juli 2008

Auto-Communities - und welcher Autotyp sind Sie?

AutoCommunities erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit und weisen hohe Mitgliederzahlen auf. Auch in Sachen PI´s können die großen Portale und Angebote mit guten Statistiken punkten und zeigen auch hier ein stetiges Wachstum.

Aber Vorsicht, AutoCommunity ist nicht gleich AutoCommunity. Man muss aufpassen, welcher Zielgruppe man welchen Content präsentieren kann. Hier gibt es gravierende Unterschiede in der Motivation, mit welcher der User seine Community aufsucht.

An erster Stelle gibt es den zeigefreudigen User:
Sein liebstes Spielzeug dient ihm als Statussymbol und Identifikationsobjekt. Durch diese enge Beziehung baut er eine große Loyalität gegenüber seiner bevorzugten Automarke auf und findet sich deshalb meist unter seinesgleichen in Communities, die genau diese Nische zum Thema machen. Seine Motivation zum aktiven Geschehen in seiner Community beizutragen, ist die Profilierung über sein Auto.


Weitere Internetangebote:
www.chromjuwelen.de
www.geilekarre.de

Dann gibt es die „Freude am Auto“ User:
Ihnen dient ihr Fortbewegungsmittel mehr als Mittel zum Zweck. Und dies in vielerlei Hinsicht, denn diese Usergruppe zeichnet sich durch eine hohe soziale Bindungsbereitschaft aus. Die User sprechen lieber über ihre Erfahrungen mit und neben dem Auto und stellen die „menschliche“ Komponente der Community in den Vordergrund. Wie in jeder anderen Community geht es aber auch hier nicht ohne Profilierung, die sich hier logischerweise in der sozialen Kompetenz widerspiegelt: Der mit den meisten Freunden gewinnt!!!


Weitere Internetangebote:
www.carmondo.de

Rein technisch orientierte Autofans finden auch ihr Glück:
Für diese Gruppe der User ist es von Wert genau zu wissen, wie so ein Auto funktioniert, was ich tun kann, wenn es nicht mehr fährt oder wer mir sagen kann, wo des deutschen liebstes Stück am besten gepflegt, gewaschen oder repariert wird. Gut strukturierte und mit viel fachlichem Know-how ausgestattete Communities gewinnen immer mehr an Bedeutung. Durch ihr einfaches Prinzip – User fragen User – bauen sie sehr effektiv kompetente Wissensdatenbanken auf, wo natürlich der, der von der Gemeinde als bester Ratgeber ausgezeichnet wird, auch ganz oben steht.


Weitere Internetangebote:
www.autobild.de
www.autoplenum.de

Auswahl birgt Risiko – Autofahrer ist nicht gleich Autofahrer (vor allem nicht in Deutschland) und deshalb nur in einem zu vereinen – „Die Liebe zu seinem Auto“!!!