Social Plattformen leben von der Kommunikation der User untereinander. Zur Anregung dieser Kommunikation gibt es verschiedene Bausteine, die Website-Betreiber einsetzen können:
1. Besucher des Profils
Die unterschwelligste Form der Kontaktaufnahme passiert auf vielen Plattformen ganz unbewusst: der Besuch des Profils. Häufig, etwa bei StumbleUpon, ist für den Besuchten transparent, wer auf seiner Profilseite war. Die Funktion ist beispielsweise bei Xing sogar Teil der Premium-Version, bei Mixxt ist das Hinterlassen (und Sehen) dieser Fußspuren hingegen frei abstellbar.
2. Grooming
Die nächste Stufe heißt unter Experten „Grooming“, der Nutzer kennt sie als Gruscheln (StudiVZ) oder Poking (Facebook). Ein kurzes Anstupsen, ohne Hinterlassen von Text. Der Kreativität für die themenspezifische Benennung sind keine Grenzen gesetzt. So kann es auf einer Ausgehplattform bspw. die Funktion geben als "Zum Cocktail einladen".
3. Nachrichten
Öffentliche Nachrichten in Gästebüchern von Nutzerprofilen oder private Nachrichten über eigene Postfächer innerhalb von Social-Web-Plattformen sind ebenso üblich wie Foren zum Austausch abseits der Social Objects. Interessant ist hierbei, wie diese Kommunikationsformen, neben SMS und Chat, bei Jugendlichen eher zum Einsatz kommen als E-Mail, das bald als Medium der älteren Generation gelten wird. SMS dauert einfach zu lange und ist in der allgemein bekannten Form in absehbarer Zeit sicherlich nicht so ausbaufähig wie die Dienste, die online angeboten werden. Die Generation von heute wächst spielerisch mit den Möglichkeiten des Internets auf und wird durch die Erweiterung dieses Mediums immer wieder auf neue Ausbaumöglichkeiten stoßen, die den heutigen Stand der Anmutung des Webs und der damit verbundenen Usability in den Schatten stellen wird.
Es bleibt spannend, wie sich die Kommunikation online weiter entwickeln wird.
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Freitag, 26. September 2008
Sonntag, 7. September 2008
Landing Pages oder MicroSites – Stars der Produktinformation
Die schönsten Websites, welche vor multimedial genialen Einfällen nur so strotzen, den User mit den wichtigsten Informationen überschütten und vor lauter Traffic fast die eigenen Server in die Knie zwingen, bringen leider überhaupt nichts, wenn diese zum Abverkauf von Produkten bestimmt sind, und die Conversion Rate nicht stimmt.
So viele User und keiner kauft was … das darf doch nicht wahr sein.
Oft werden Onlinemarketing-Maßnahmen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen entwickelt, die wirklich gut sind und auch die Aufmerksamkeit des Users sogar bis hin zum erfolgreichen Klick auf sich ziehen.
Doch dann wird leider manchmal nicht weitergedacht. Denn der nächste Klick ist der Entscheidende. Was erwartet der User hinter dem Onlinewerbemittel für eine Information? Am liebsten weitere Angaben zu jenem von ihm als interessant empfundenen Produkt und bei weiterem Gefallen eine klare Möglichkeit gleich zum Kauf überzugehen.
Bekommen tut er aber meistens eine Weiterleitung zur Homepage des Anbieters, auf der er sich dann durch Navigationen und diverse Informationen erstmal wieder zu dem Produkt vorkämpfen muss, welches der User eigentlich über das Werbemittel angeklickt hat. Daraus resultiert eine hohe Abbruchrate und eine äußerst geringe Conversion Rate.
MicroSites helfen. Sie werden ausschließlich zu dem Zweck konzipiert eben diese Conversion Rate zu verbessern. Exakte Abstimmung auf die Thematik und die Erwartungen des Users erhöhen die Chance auf Neukundengewinnung beträchtlich.
Eine klare Wiedererkennung der Botschaft (bezogen auf die auslösende Werbekampagne), ein deutlicher „Call to Act“ sowie gute Usability befreien den User von allzu ausführlichen News, wie er sie womöglich auf der Homepage des Anbieters finden würde.
Solche kleinen „Produktseiten“ haben auf jeden Fall alle Pluspunkte auf Ihrer Seite … denn wer sucht und sogar findet, möchte anschließend auch auf jeden Fall richtig landen.
So viele User und keiner kauft was … das darf doch nicht wahr sein.
Oft werden Onlinemarketing-Maßnahmen für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen entwickelt, die wirklich gut sind und auch die Aufmerksamkeit des Users sogar bis hin zum erfolgreichen Klick auf sich ziehen.
Doch dann wird leider manchmal nicht weitergedacht. Denn der nächste Klick ist der Entscheidende. Was erwartet der User hinter dem Onlinewerbemittel für eine Information? Am liebsten weitere Angaben zu jenem von ihm als interessant empfundenen Produkt und bei weiterem Gefallen eine klare Möglichkeit gleich zum Kauf überzugehen.
Bekommen tut er aber meistens eine Weiterleitung zur Homepage des Anbieters, auf der er sich dann durch Navigationen und diverse Informationen erstmal wieder zu dem Produkt vorkämpfen muss, welches der User eigentlich über das Werbemittel angeklickt hat. Daraus resultiert eine hohe Abbruchrate und eine äußerst geringe Conversion Rate.
MicroSites helfen. Sie werden ausschließlich zu dem Zweck konzipiert eben diese Conversion Rate zu verbessern. Exakte Abstimmung auf die Thematik und die Erwartungen des Users erhöhen die Chance auf Neukundengewinnung beträchtlich.
Eine klare Wiedererkennung der Botschaft (bezogen auf die auslösende Werbekampagne), ein deutlicher „Call to Act“ sowie gute Usability befreien den User von allzu ausführlichen News, wie er sie womöglich auf der Homepage des Anbieters finden würde.
Solche kleinen „Produktseiten“ haben auf jeden Fall alle Pluspunkte auf Ihrer Seite … denn wer sucht und sogar findet, möchte anschließend auch auf jeden Fall richtig landen.
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Montag, 1. September 2008
Gestaltung von Interaktionselementen im Web2.0
Welche Bausteine werden für die Interaktion mit dem Nutzer im Web2.0 benutzt? Wo fängt es an und gibt es eine Entwicklung, die in absehbarer Zeit eine Richtung vorweist? Durch die Schnelllebigkeit des Mediums können diese Trends immer nur über kurze Zeiträume beurteilt werden. Die einzelnen Bausteine wollen wir in einer losen Folge in diesem Blog vorstellen. Teil 1: Registrierung.
Bevor jemand eine Aktion ausführt, steht zuvor immer die Frage nach der Motivation für diese Handlung. Es gilt die Vorteile zu kommunizieren, den Mehrwert für den User, der sich gerade registrieren möchte. Ein einfaches „Hier registrieren“ stellt vom Wording her kein großartiges Highlight da.
Die Möglichkeiten einer zielgerichteten Useransprache sind eher der Weg, der verfolgt werden sollte. Xing stellt z.B. eine persönliche Ansprache in Verbindung mit der eigenen Markpositionierung als Aufforderung für die Registrierung in den Vordergrund. Das gleiche gilt für „Lokalisten“. Hier wird das Erreichnen neuer User im Mittelpunkt der Homepage etabliert dagestellt und vermittelt eine sehr direkte persönliche Ansprache. Facebook geht dabei noch ein wenig klarer vor und kommuniziert gleich neben der Registrierung für den zukünftigen User die Vorteile. Diese werden direkt mit einer Suchfunktion verbunden, wodurch der User schon zu Beginn neugierig auf das Portal gemacht wird. Auf einen Blick wird das Registrierungsformular dargestellt und so das Klicken auf eine zusätzliche Seite vermieden.



Dabei sollte das Erheben möglichst weniger Daten hier schon aus Datenschutzgründen Prinzip sein. E-Mail-Adresse und Passwort sind dann häufig das, was zunächst eingegeben werden muss. Nach Bestätigung per E-Mail hat man häufig die Möglichkeit, das Nutzerprofil mit verschiedenen persönlichen Daten anzureichern, um für andere Nutzer (und den Website-Betreiber und seine Werbeabteilung) besser identifizierbar zu sein.

In letzter Zeit gab es aber selbst bei der bereits länger bestehenden Login-Box wieder eine Modifikation. Immer öfter taucht OpenID auf, entweder als Logo oder als Text-Link. OpenID ist ein offener Standard, der das Problem ständiger Neueingabe von Profildaten, das wiederkehrende Erfinden und Vergessen von Passworten, lösen soll. Ein zentraler Ort also, bei denen man das eigene Profil oder auch mehrere davon speichert und aktuell halten kann. Die Dienste greifen dann nur auf für sie speziell freigegebene Teile der Daten zu, der Nutzer muss sich nur noch ein Passwort merken. Das sollte dann allerdings bitte ein möglichst sicheres sein.


Yahoo erklärt die Vorteile dieser Registrierung zum Beispiel sehr anschaulich (http://openid.yahoo.com/), Google bietet beispielweise OpenID – Logins via Blogger an und für Xing ist OpenID direkt schon zur Normalität geworden und stellt die Vorteile der neuen Single-Sign-On-Lösung als Open Source Bewegung ganz klar in den Vordergrund.
Bevor jemand eine Aktion ausführt, steht zuvor immer die Frage nach der Motivation für diese Handlung. Es gilt die Vorteile zu kommunizieren, den Mehrwert für den User, der sich gerade registrieren möchte. Ein einfaches „Hier registrieren“ stellt vom Wording her kein großartiges Highlight da.
Die Möglichkeiten einer zielgerichteten Useransprache sind eher der Weg, der verfolgt werden sollte. Xing stellt z.B. eine persönliche Ansprache in Verbindung mit der eigenen Markpositionierung als Aufforderung für die Registrierung in den Vordergrund. Das gleiche gilt für „Lokalisten“. Hier wird das Erreichnen neuer User im Mittelpunkt der Homepage etabliert dagestellt und vermittelt eine sehr direkte persönliche Ansprache. Facebook geht dabei noch ein wenig klarer vor und kommuniziert gleich neben der Registrierung für den zukünftigen User die Vorteile. Diese werden direkt mit einer Suchfunktion verbunden, wodurch der User schon zu Beginn neugierig auf das Portal gemacht wird. Auf einen Blick wird das Registrierungsformular dargestellt und so das Klicken auf eine zusätzliche Seite vermieden.



Dabei sollte das Erheben möglichst weniger Daten hier schon aus Datenschutzgründen Prinzip sein. E-Mail-Adresse und Passwort sind dann häufig das, was zunächst eingegeben werden muss. Nach Bestätigung per E-Mail hat man häufig die Möglichkeit, das Nutzerprofil mit verschiedenen persönlichen Daten anzureichern, um für andere Nutzer (und den Website-Betreiber und seine Werbeabteilung) besser identifizierbar zu sein.

In letzter Zeit gab es aber selbst bei der bereits länger bestehenden Login-Box wieder eine Modifikation. Immer öfter taucht OpenID auf, entweder als Logo oder als Text-Link. OpenID ist ein offener Standard, der das Problem ständiger Neueingabe von Profildaten, das wiederkehrende Erfinden und Vergessen von Passworten, lösen soll. Ein zentraler Ort also, bei denen man das eigene Profil oder auch mehrere davon speichert und aktuell halten kann. Die Dienste greifen dann nur auf für sie speziell freigegebene Teile der Daten zu, der Nutzer muss sich nur noch ein Passwort merken. Das sollte dann allerdings bitte ein möglichst sicheres sein.


Yahoo erklärt die Vorteile dieser Registrierung zum Beispiel sehr anschaulich (http://openid.yahoo.com/), Google bietet beispielweise OpenID – Logins via Blogger an und für Xing ist OpenID direkt schon zur Normalität geworden und stellt die Vorteile der neuen Single-Sign-On-Lösung als Open Source Bewegung ganz klar in den Vordergrund.
Montag, 4. August 2008
Web Design Trends 2008 (2) - Conversational Design
Plattformen des Social Web gelingt es nicht nur, die Nutzer einzubinden, sondern sie bestehen zum größten Teil aus Inhalten, die von Nutzern verfasst werden oder die durch die Kommunikation der Nutzer entstehen. Dabei kommen Gestaltungsmuster zum Einsatz, die Partizipation und Konversation ermöglichen und fördern.
Die Popularisierung der Idee des Miteinanders, die Teilnahme und Teilhabe der Beteiligten erleben wir in zunehmendem Maße auf Web 2.0 -Plattformen wie Wikipedia, Flickr, YouTube, Sevenload oder Ipernity, Musikplattformen wie ilike.com oder last.fm, Social Bookmarking bei MisterWong, Del.icio.us, Digg oder StumbleUpon, Social Networks wie Facebook, Xing oder StudiVZ. Angefangen hat diese Entwicklung mit Kommentaren und Bewertungen bei Amazon und Ebay.
Was haben diese Seiten nun optisch gemeinsam?
Dieser Frage widmet sich das Conversational Design (auch Community Design oder Design for Participation). Der Begriff ist noch sehr jung. Wikipedia kennt ihn noch nicht und Google liefert nur eine handvoll relevanter Quellen.
Erfolgversprechend ist ein Dienst dann, wenn er ein ganz spezielles Problem löst. Dabei kann es sich durchaus um eine enge Nische handeln. Die Funktion des Dienstes muss nur fokussiert und so handhabbar sein, dass es Spaß macht und der Aufwand einen befriedigenden Gegenwert bietet. Diese Funktion optisch zu transportieren, ist Aufgabe des Webdesigns. Für den Spaß bei der Nutzung und die einfache Handhabbarkeit sorgt die Usability.
Dabei scheinen sich gelernte Muster immer stärker durchzusetzen. Der Mensch vertraut eben eher, wenn er sich in bekannter Umgebung fühlt. Das Logo des Anbieters findet sich oben links, die Suche rechts, Navigation ist das da links. Das sind gelernte Muster, die aber in der Geschichte des Webdesigns einige Zeit brauchten, um sich durchzusetzen. Und freilich ist eine gewisse Varianz weiterhin möglich.
Wesentlich schneller vollzog sich die Aushandlung bei Conversational Design Patterns im Web2.0. Die Bausteine für die Konversation und Interaktion der Nutzer sind auf den allermeisten Seiten nahezu gleich aufgebaut. Ein schönes Beispiel ist das Standard-Web2.0-Logo, das sich jeder selbst createn kann. Sowohl Platzierung als auch Formen und Farben von Kommunikationsbausteinen, Kommentarboxen, Mailfeldern, Profilbildern, etc. ähneln sich stark. Dies ist im schnell wachsenden Markt des Web2.0 eine pure Notwendigkeit, um mit einem neu gestarteten Dienst im Web2.0-Wirrwarr für den User als bekannt wahrgenommen zu werden und handhabbar zu sein.
Die Popularisierung der Idee des Miteinanders, die Teilnahme und Teilhabe der Beteiligten erleben wir in zunehmendem Maße auf Web 2.0 -Plattformen wie Wikipedia, Flickr, YouTube, Sevenload oder Ipernity, Musikplattformen wie ilike.com oder last.fm, Social Bookmarking bei MisterWong, Del.icio.us, Digg oder StumbleUpon, Social Networks wie Facebook, Xing oder StudiVZ. Angefangen hat diese Entwicklung mit Kommentaren und Bewertungen bei Amazon und Ebay.
Was haben diese Seiten nun optisch gemeinsam?
Dieser Frage widmet sich das Conversational Design (auch Community Design oder Design for Participation). Der Begriff ist noch sehr jung. Wikipedia kennt ihn noch nicht und Google liefert nur eine handvoll relevanter Quellen.
Erfolgversprechend ist ein Dienst dann, wenn er ein ganz spezielles Problem löst. Dabei kann es sich durchaus um eine enge Nische handeln. Die Funktion des Dienstes muss nur fokussiert und so handhabbar sein, dass es Spaß macht und der Aufwand einen befriedigenden Gegenwert bietet. Diese Funktion optisch zu transportieren, ist Aufgabe des Webdesigns. Für den Spaß bei der Nutzung und die einfache Handhabbarkeit sorgt die Usability.
Dabei scheinen sich gelernte Muster immer stärker durchzusetzen. Der Mensch vertraut eben eher, wenn er sich in bekannter Umgebung fühlt. Das Logo des Anbieters findet sich oben links, die Suche rechts, Navigation ist das da links. Das sind gelernte Muster, die aber in der Geschichte des Webdesigns einige Zeit brauchten, um sich durchzusetzen. Und freilich ist eine gewisse Varianz weiterhin möglich.
Wesentlich schneller vollzog sich die Aushandlung bei Conversational Design Patterns im Web2.0. Die Bausteine für die Konversation und Interaktion der Nutzer sind auf den allermeisten Seiten nahezu gleich aufgebaut. Ein schönes Beispiel ist das Standard-Web2.0-Logo, das sich jeder selbst createn kann. Sowohl Platzierung als auch Formen und Farben von Kommunikationsbausteinen, Kommentarboxen, Mailfeldern, Profilbildern, etc. ähneln sich stark. Dies ist im schnell wachsenden Markt des Web2.0 eine pure Notwendigkeit, um mit einem neu gestarteten Dienst im Web2.0-Wirrwarr für den User als bekannt wahrgenommen zu werden und handhabbar zu sein.
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